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netzwerk-Psychoonkologie „Kompakt-Curriculum“ 2012

1. Seminar: Gerda Felder (20.-21. Jänner 2012)
Kommunikation
Menschenbild, Gesundheits- und Krankheitsmodelle

1. PatientIn/BetreuerIn-Beziehung und Haltung der BetreuerIn
Wie kann ich einfühlsam begleiten und dabei auch auf meine eigenen Grenzen achten?
2. Grundsätzliches zu Kommunikation und Gesprächsführung
Bewusstes Wahrnehmen von Botschaften und deren Wirkung
Praktische Erarbeitung von Gesprächsführungsprinzipien wie Aktives Zuhören, Spiegeln und Führen
3. Ganzheitliche Sichtweisen von Gesundheit und Krankheit
Psychoonkologische Arbeitshypothesen und Therapiekonzepte

2. Seminar: Piet Wolters (3.-4. Februar 2012)
Psychosoziale Aspekte in der Begleitung und Pflege schwerkranker und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen
1. Begriffsdefinition Palliative Care
2. Diagnose „Sterbend“
Wann ist ein Mensch sterbend? - Ein philosophischer, spiritueller und pflegerisch-medizinischer Annäherungsversuch und die Diskussion seiner Sinnhaftigkeit
3. Psychohygiene: Pflegerischer Umgang mit schwerer Krankheit, Sterben und Tod
Selbstpositionierung zwischen Nähe und Distanz
Selbstwahrnehmung und Reflexion
Möglichkeiten „innerer“ und „äusserer“ Strategien und Hilfen
4. Umgang mit der Wahrheit rund um Sterben und Tod
Persönliche Haltung und Einfluss auf den beruflichen Alltag
Mögliche internale Konflikte und Bewältigungsstrategien des/der Kranken
Mögliche externale Konflikte: Pflege, PatientInnen, Angehörige, andere Berufsgruppen
5. Somatische, soziale, psychologische und spirituelle Grenzsituationen.
Wo kann ich helfen, wo nicht? (Möglichkeiten und Grenzen in der Betreuung)

3. Seminar: Michael Harrer (16.-17. März 2012)
Bewältigung von Krankheit und Belastungen: PatientIn, Familie, HelferInnen - Team
1. Belastungen und deren Bewältigung (Coping)
Wie können PatientInnen und ihre Angehörigen in der Krankheitsbewältigung unterstützt werden?
2. Systemische Aspekte chronischer und lebensbedrohlicher Erkrankungen
3. Einbeziehung der Angehörigen
4. Wie geht es den professionellen HelferInnen?
Bewältigungsmechanismen
Gegenseitige Unterstützung im Team

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